Häufig gestellte Fragen

Steht der Bannwald einer Nutzung offen?

Ja, in jedem Fall der Erholungsnutzung. Der Begriff Bannwald bedeutet, dass eine Umwandlung in eine andere Nutzungsart, z. B. für Abgrabungen, Straßen oder Bebauungen, nicht zulässig ist.

Ansonsten steht der Bannwald der Erholungsnutzung, wie Spazieren gehen offen. Es gibt keine Einschränkungen des Betretungsrechts. Der Umgang mit Bannwald ist in Hessen im § 13 des Hessischen Waldgesetzes (HWaldG) geregelt.

Wie kann der Sandmagerrasen genutzt werden? Gibt es Betretungseinschränkungen?

Auf trockenen, sandigen und besonnten Flächen kommt ein bundesweit seltener und bedrohter Vegetationstyp vor, der mit dem Begriff „Sandmagerrasen“ zusammengefasst wird. Sandmagerrasen gehören zu den Trockenrasen.  Trockenrasen – und damit auch Sandmagerrasen – sind gemäß § 30 Abs. 2 Ziffer 3 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) gesetzlich geschützte Biotope. Alle Handlungen sind verboten, die zu einer Zerstörung oder einer sonstigen erheblichen Beeinträchtigung führen. In Sandmagerrasen leben auch Pflanzen und Tiere, die nach dem Artenschutzrecht besonders oder streng geschützt sind und nicht getötet oder geschädigt werden dürfen. Beispiel sind Grasnelke oder Zauneidechsen.

Die auch optisch attraktiven Sandmagerrasen können hervorragend in die geplante Parklandschaft integriert werden. Sie dürfen jedoch nicht gedüngt oder als Spielwiese ausgewiesen werden, um die seltenen Pflanzen und Tiere zu erhalten. Es besteht aber kein Betretungsverbot für die Flächen. Der Schutz des Sandmagerrasens soll durch eine behutsame und geschickte Wegeführung erreicht werden, nicht durch Zäune und Verbotsschilder.

Was ist unter dem Begriff ‚Informeller Sport‘ zu verstehen?

Unter dem Begriff ‚informeller Sport‘ werden alle Sportarten/Bewegungsarten zusammengefasst, die ohne eine offizielle Organisation z. B. durch einen Verein betrieben werden. Für die Ausübung des Sports (Joggen, Radfahren, Fußball spielen etc.) werden vorhandene Freiräume selbst organisiert genutzt.

Ist die Bezeichnung ‚Bürgerpark Süd‘ der endgültige Name für den Park?

Nein, die Bezeichnung ‚Bürgerpark Süd‘ ist ein Arbeitstitel.

Die Namensgebung eines Parks erfolgt durch den Ortsbeirat, der Arbeitstitel wird zu einem späteren Zeitpunkt durch den endgültig ausgewählten Parknamen ersetzt.

Wer kann sich wie einbringen?

Alle an der Planung des Bürgerparks interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Beteiligungsprozess für den ‚Bürgerpark Süd‘ hat mit einer Auftaktveranstaltung im Oktober 2015 begonnen. Auf dieser Veranstaltung wurden die Rahmenbedingungen und das geplante Procedere für die Bürgerbeteiligung erläutert. Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung folgten drei Workshops mit den Themenschwerpunkten:

  • Natur und Landschaft (01.12.2015)
  • Freizeit und Erholung (07.12.2015)
  • Wegeverbindung und Infrastruktur (08.12.2015).

Hier konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Ideen zu dem neuen Park äußern. Die Ergebnisse der Veranstaltungen stehen für Sie hier als Download bereit. Aufbauend auf den Workshops finden Sie unter der Rubrik ‚Beteiligung‘ eine Online-Umfrage, die bis Ende März läuft und eine E-Mail Adresse, an die Sie sich jederzeit mit Fragen und Anregungen wenden können.

Alle weiteren geplanten Termine werden über diese Website und Pressemitteilungen kommuniziert. Die gesammelten Ideen, Anregungen und Wünsche werden an den Planer mit der Aufgabe weiter gegeben, diese in den Entwurf einzuarbeiten. Der Entwurf wird in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.